„Nicht Erfolg ist der Schlüssel zum Glück, sondern Glück ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn du gerne tust, was du tust, wirst du auch erfolgreich sein.“ Albert Schweitzer, Philosoph und Friedensnobelpreisträger 1952.

Für viele ist der Hauptgrund, in der Sportbranche zu arbeiten, ein emotionaler: nämlich die Liebe zu einer bestimmten Sportart oder sogar die Liebe zu einem bestimmten Team oder Verein. Die Menschen lieben den Sport und würden alles tun, um irgendwie selbst daran teilzuhaben.

Beim Fußball – der internationalen Sprache des Sports – geht diese Begeisterung oft noch tiefer und ist verbunden mit einem Traum. Als Kind kickt man mit seinen Freunden im Hinterhof oder auf der Straße, ganze Wochenenden werden bestimmt von dem Spiel mit dem runden Leder oder von vermeintlich falschen Schiedsrichterentscheidungen im Fernsehen. Doch eine Karriere als Profifußballer ist natürlich nur den wenigsten vorbehalten und so gehen viele Fußballbegeisterte ihrer Leidenschaft abseits des aktiven Sports im Rahmen ihres Berufs nach.

Die Arbeit in der Sportbranche kann sehr spannend sein, aber auch extrem anspruchsvoll. Dennoch ist die Jobzufriedenheit zumeist sehr hoch. In Großbritannien werden in der Sportbranche mit ihren rund 450 000 Arbeitsplätzen seit 2010 Jahr für Jahr Umsätze von 20 Milliarden Pfund gemacht. Doch dies war nicht immer so – und schon gar nicht im Fußball.

Noch vor 30 Jahren wurden Sportliches und Geschäftliches nur selten in einem Atemzug genannt; es handelte sich um zwei völlig unterschiedliche Betätigungsfelder. Doch dann entdeckte die Geschäftswelt – zum Glück für den Fußball – die sich bietenden Chancen, schuf Märkte und investierte in nie zuvor gekanntem Ausmaß in den Sport, wobei das Fernsehen zum einflussreichsten Vehikel wurde. Heute liegen die Vorteile einer Karriere im Fußball auf der Hand.

Am deutlichsten spürbar ist dies vielleicht an diesem Gefühl von Gesundheit und Wohlbefinden, das die Arbeit im Fußball mit sich bringt. Seit Langem wird alles dafür getan, sicherzustellen, dass der Sport abseits des Spielfelds ebenso gut für die körperliche und geistige Gesundheit ist wie auf dem Spielfeld.

Viele Sportarten sind Individualsportarten; hingegen beruht der Erfolg im Fußball auf Mannschaftsgeist und einer Vielzahl von fleißigen Helfern – Medizinern, Angestellten und Fans – im Hintergrund. Dieses Zugehörigkeitsgefühl und der Zusammenhalt übertragen sich auch auf diejenigen, die nicht auf dem Platz stehen.

Die Arbeit im Fußball steckt voller Herausforderungen, doch sind die Aufstiegschancen und der Gestaltungsspielraum beträchtlich. Häufig werden gleich mehrere Funktionen ausgefüllt – neben den normalen Routineaufgaben in der Abteilung erwartet die Angestellten am Spieltag eine völlig andere Rolle am Spielfeldrand. Dies trägt zu einem Gefühl der Zufriedenheit bei, das in anderen Branchen so nicht unbedingt zu finden ist.

Die Vielfalt der Aufgaben, die geforderte Flexibilität und das damit verbundene Gefühl der Bedeutung des eigenen Beitrags und der Wertschätzung werden häufig genannt, wenn man im Fußball oder im Sport allgemein tätige Personen nach ihrer beruflichen Motivation fragt. Selbstverständlich steigt mit der Dauer der Tätigkeit auch das Gehalt.

Der Fußball ist ein multinationaler Sport, in dem unzählige Spezialisten aus den verschiedensten Fachgebieten arbeiten, die ganz unterschiedliche Talente und Kenntnisse mitbringen. Dies und eine Mischung aus einer Vielzahl von Nationalitäten und Kulturen führen zu einem dynamischen, spannenden und jeden Tag neuen Arbeitsumfeld.

Wenn Sie den Sport lieben und gerne Woche um Woche neue Herausforderungen erleben möchten, dann könnte eine Tätigkeit im Fußball genau das Richtige für Sie sein.