Bei beruflichen Entscheidungen rangiert die Sportbranche deutlich hinter Top-Sektoren wie der Finanzindustrie, dem IT-Sektor oder der Gesundheitsbranche. Aber alle, die im wettbewerbsintensiven Freizeitsektor tätig sind, können bezeugen, dass die Sportbranche dies keinesfalls verdient.

Viele Fachleute aus unzähligen Bereichen verzichten mittlerweile auf derartige Kategorisierungen und sprechen sich mehr und mehr für einen anderen Ansatz aus. Die Sportbranche bietet einige der anspruchsvollsten Tätigkeiten überhaupt, da in vielen Fachgebieten Innovationen und Entwicklungen im Raum stehen, von denen andere Industriezweige noch weit entfernt sind.

Denken Sie zunächst einmal an alle Sportarten, die Sie kennen: Fußball, Handball, Tennis, Schwimmen, Leichtathletik oder Reiten. Die Wettbewerbe beherrschen die Übertragungen im Fernsehen und auf anderen Kanälen und sind jeder für sich kommerziell wertvoll. Und dabei handelt es sich nur um die Sportarten, die uns als Erstes einfallen.

Denken Sie nun einmal an alle Bereiche, in denen in der Sportbranche Fachleute benötigt werden: Marketing, IT, Hospitality, Medien und Medienproduktion, Event-Management, Sponsoring, Logistik und Bauwesen. Diese Liste kann beinahe unendlich weitergeführt werden.

Viele von uns träumten – mitunter berechtigterweise – in ihrer Kindheit und Jugend von einer Karriere als Profisportler in ihrem Lieblingsteam. Für die meisten von uns blieben diese Träume jedoch unerfüllt. Was allerdings bleibt, ist die Möglichkeit, in der Sportbranche, und vielleicht sogar für seinen Lieblingssport, zu arbeiten. Wenn Sie sich beispielsweise schon als Profifußballer gesehen haben, aber irgendwie durch das Netz der Talentsucher gefallen sind, wie wäre es dann mit einer Rolle abseits des Spielfelds?

Die UEFA EURO 2016 steht vor der Tür. Denken Sie, während Sie noch Ihre Lieblingsmannschaft anfeuern, daran, wie Sie mit ein wenig individuellem Geschick Teil der nächsten Ausgabe werden könnten, zwar nicht als Messi, aber doch mindestens genauso strahlend.

Eine Karriere im Sport? Warum eigentlich nicht?!